… und dann bist du draußen – Exklusion und Armut in der modernen Gesellschaft 
Beginn: 18.09.2010, 10:00 Uhr / Ende: 19.09.2010, 15:00 Uhr
Freie Plätze: 10 von 12
Kosten: kostenlos
Hartz IV und demographischer Wandel – zwei Schlagworte, wenn es darum geht, die Zerwürfnisse im Sozialstaat zu beschreiben, sowie den Aufruf zu immer weiteren Reformen. Doch wer nimmt die Menschen in den Blick, für die dieser Sozialstaat die letzte Möglichkeit ist in unserer Gesellschaft zu überleben? Aus ganz unterschiedlichen Faktoren erleben sie sich ständig als vom Ausschluss aus der Gesellschaft bedroht, wenn sie sich überhaupt noch als Teil derer empfinden. Armut ist dabei ein bestimmendes Thema.
Dieses Seminar wirft einen Blick auf diese Menschen und ich möchte kritisch diskutieren, welche Möglichkeiten der Sozialstaat diesen Menschen bietet. Dabei rückt natürlich auch die Agenda-Politik der vergangenen Jahre in den Mittelpunkt. Wie wirkt die HartzIV–Reform und was macht sie mit den Betroffenen? Was ist „Exklusion“ in unserer Gesellschaft und wie kann man sie beschreiben? Welche Lösungsmöglichkeiten bieten die unterschiedlichen Parteien in Deutschland an? Zeigen die Konzepte des bedingungslosen Grundeinkommens oder des Bürgergeldes Lösungen auf?
An diesem Wochenende werden wir zusammen diese und andere Fragen im Themenbereich diskutieren, versuchen Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln und das Ganze natürlich in kurzweiliger Art und Weise.
Jugendherberge Traben-Trarbach
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ReferentInnen
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Wohnort:
Nach dem Ende meines Studiums im Jahr 2005 (Diplom-Pädagogik mit den Vertiefungen Medien- und Sozialpädagogik) arbeitete ich mehrere Jahre als Sozialarbeiter und hier hauptsächlich als Leiter eines Projektes zur beruflichen und sozialen Wiedereingliederung Langzeitarbeitsloser. Hierbei handelte es sich v.a. um eine Klientel, die sog. mehrfache Vermittlungshemmnisse besitzt, wobei Suchterkrankungen häufig eine Rolle spielten. Mit dem Thema „Sucht und Abhängigkeit“ beschäftigte ich mich bereits während meines Studiums, u.a. durch ein Praktikum beim Drogenhilfezentrum Saarbrücken.
Seit 2008 arbeite ich an meiner Promotion in der Disziplin Sozialpädagogik zum Thema „Soziale Hilfe und Hartz IV“ (Kurztitel), was seit Mai 2009 im Rahmen einer Graduiertenförderung bei der Friedrich-Ebert-Stiftung zu meiner hauptsächlichen Tätigkeit wurde.






